Übungsberichte 2020

Branddienstübung, 30.06.2020

Übungsannahme war ein beginnender Brand eines gelagerten Strohs, in einen alten verlassenen Stall. Bei Ankunft wurde die Lage durch den Übungssleiter erkundet. Da es sich bereits um eine starke Rauchentwicklung handelte wurde sogleich die Alarmstufe erhöht, um weitere Einsatzkräfte nachzufordern. Vom Eigentümer wurde der Einsatzleiter Informiert, das sich zwei Propangasflaschen im inneren des Stallbereichs befanden. Sogleich wurde vom Tanklöschfahrzeug eine Löschleitung mittels

C - Hohlstrahlrohr aufgebaut, gleichzeitig eine zweite Leitung zum Schutz des angrenzendes Gebäudes. Ein Atemschutztrupp rüstete sich aus und begann sogleich mit der Brandbekämpfung im inneren und dem bergen der zwei Gasfalschen. Mit dem Kleinlöschfahrzeug wurde zu Übungszwecken eine Zubringerleitung vom angrenzenden Feistritzbach hergestellt.

Die geborgenen Gasflaschen wurden im sicheren Bereich gekühlt und durch die Wärmebildkamera kontrolliert.

 

Die Feuerwehr Feistritz bedankt sich recht herzlich bei den Besitzern der Burg Feistritz für die Benutzung des Objektes. Ebenfalls eine Dankeschön an unsere beiden Kameraden Thomas List und Peter Pichlbauer für Ausarbeitung und Organisation der Übung.

 

 

Technische Übung, 16.06.2020

Diese durchgeführte Übung widmete sich der Menschenrettung aus einem PKW, bzw. Arbeiten mit den Hebekissen. Die Übung wurde in zwei Stationen aufgeteilt.

Da wir seit kurzem unser KLFA umgerüstet haben, wurde bei der Übung darauf aufgebaut, die gesamten benötigten Geräte dazu aus diesem Fahrzeug einzusetzen.

Bei der ersten Station wurden schulungsmäßig die Vorgangsweisen bzw. Möglichkeiten zur Menschenrettung aus einem PKW erörtert. Dazu mussten vorab die benötigten Gerätschaften aus dem Fahrzeug entnommen werden, und vor dem "verunglückten PKW" abgelegt werden. Danach wurden noch die Einsatzmöglichkeiten besprochen, bevor es zum Praktischen Teil überging.

Beendet wurde dieser Teil der Übung mit der erfolgreichen Rettung des verunglückten Fahrzeuglenkers.

 

Bei der zweiten Station wurde das Augenmerk auf das Arbeiten mit den Hebekissen gelegt. Ebenso musste bei dieser Übung Teamfähigkeit und Kommunikation bewiesen werden.

Übungsannahme war hier ein umgestürzter Bauteil (durch die Rettungsleiter simuliert) unter dem sich eine Person befand. Hierzu musste von der Mannschaft die Rettungsleiter soweit angehoben werden, sodass eine erwachsene Person darunter durchkriechen kann. Erschwert wurde die Übung damit das jeweils an beiden Seiten der Rettungsleiter zwei "Stamperl" mit Wasser daraufgestellt wurde, wobei beim anheben kein Wasser verschüttet werden durfte. Weiteres durfte der Feuerwehmann der die Bedienarmatur für die Hebekissen steuerte, keinen Blickkontakt zum Gruppenkommandant haben. Nur durch die Kommandos des Gruppenkommandanten wurden die Hebekissen gesenkt bzw. angehoben. Der Rest der Mannschaft war hierbei beschäftigt den Unterbau schrittweise herzustellen.

 

Danke an unsere zwei Gruppenkommandanten LM Johann Hagen und LM Stefan Löbl für die hervorragend ausgearbeitete Übung.

 

 

Fahrzeug und Gerätekunde

Unsere erste Übung im heurigem Jahr widmete sich ganz der Fahrzeug und Gerätekunde. Schwerpunkt bei dieser Übung wurde auf den Druckbelüfter sowie Wärmebildkamera und Digitalfunk gelegt.Ebenso wurde das Kleinlöschfahrzeug ,das umgebaut wurde auf ein Vorausfahrzeug mit Pumpenanhänger in Augenschein genommen. Mit diesem Fahrzeug können wir mit geringen Mannschaftsaufwand kleinere Einätze sowie Menschenrettungen durchführen, ohne das Tanklöschfahrzeug im Erstschlag zu benötigen. Dies stellt eine wesentliche Verbesserung der Einsatzbereitschaft unter der Woche dar. Die Übung wurde sehr gut angenommen und so konnte unser Kommandant achtundzwanzig Kameraden begrüßen.